die eigenen Schuhbändel zusammenbinden würde...
Eines der vielen Dinge, die ich auf dieser Welt nicht verstehe, ist die absolut brandschnelle Eigenschaft vieler Menschen, ein Nicht-funktionieren eines Dings auf ihre eigene wahrgenommene Unfähigkeit zurückzuführen. Toaster wirft das Brot nicht mehr aus? "Oh, ich bin technisch Unfähig." Blumen wachsen nicht? "Oh, ich habe halt nicht den grünen Daumen." Computer verspeist das 100-seitige Word Dokument? "Oh, weisst Du, ich verstehe nicht viel von diesen Computern."
Schon mal darüber nachgedacht, dass viele dieser Dinge von anderen Menschen gemacht wurden, die ebenfalls nicht perfekt sind? Die diese Hilfsmittel ebenfalls auf einem steinigen Lernweg erzeugt haben, im Wissen (hoffentlich), dass es noch nicht gut, aber wohl gut genug ist?
Hast Du Dich auch schon dabei ertappt, wie Du ein Versagen eines Geräts usw. bereitwillig auf Dich genommen hast? Wenn ja, vielleicht denkst Du, macht das die Welt einfacher für Dich, wenn Du für alles die Erklärung "Ich kann das halt nicht." bereithältst?
Vielleicht guckst Du Dir den Toaster nochmals genauer an, entdeckst dessen Fehler, lernst damit leben, lernst, dass es doch nicht so fest an Dir liegt, und wenn ja, hast Du wenigstens gelernt, damit umzugehen.
Wie wärs, wenn Du morgen damit anfängst, wenn zum Beispiel das Mail nicht gesendet wird, Dir es zusammen mit einem fähigen Informatiker anschaust, entdeckst, dass es am Server liegt und Du es auf alternativem Weg auch versenden kannst? Na?
Und das Generalisieren von eigenen Makeln erst. Puuuuh.
Donnerstag, 28. August 2008
Dienstag, 26. August 2008
GLAS!
Um meine Daumen etwas zu grünen und die trostlosen Kiesflächen vor unserem Haus etwas zu erblühen lassen, führe ich momentan ein "Guerilla LAwn Seeding" durch, oder wie es der chinesische Gärtner aus dem Film "Chinatown" in Kürze sagen würde: "Glas".
Dabei handelt es sich um gezielte chirurgische Eingriffe ins nicht vorhandene Florawesen der geometrisch gar etwas korrekten Binzallee mittels weiträumigen Besamens durch torfhaltiges Wiesenstreumittel. Des Nächtens, natürlich.
Phase 1 ist schon abgeschlossen, erste Ergebnisse werden in 5 Wochen erwartet. Phase 2 lässt auf sich warten, denn nur im Schutze leichten Nieselregens lässt es sich in Massen den Rasen in Phasen ergrasen. Besähen, meine ich.
Leicht überrascht meinte meine Exfreundin, ob das nicht illegal sei? Ich denke erstens nicht, denn ist besamen durchaus eine gute Sache, solange man es nicht an den falschen Stellen unter falschen Voraussetzungen durchführt. Zweitens haben mich meine Eltern nicht umsonst Florian (http://de.wikipedia.org/wiki/Florian) genannt, und schliesslich – so höre und lese ich oft, soll es ein Grundbedürfnis eines jeden gesunden Mannes sein, den Samen so breit und zahlreich wie möglich zu streuen.
Dabei handelt es sich um gezielte chirurgische Eingriffe ins nicht vorhandene Florawesen der geometrisch gar etwas korrekten Binzallee mittels weiträumigen Besamens durch torfhaltiges Wiesenstreumittel. Des Nächtens, natürlich.
Phase 1 ist schon abgeschlossen, erste Ergebnisse werden in 5 Wochen erwartet. Phase 2 lässt auf sich warten, denn nur im Schutze leichten Nieselregens lässt es sich in Massen den Rasen in Phasen ergrasen. Besähen, meine ich.
Leicht überrascht meinte meine Exfreundin, ob das nicht illegal sei? Ich denke erstens nicht, denn ist besamen durchaus eine gute Sache, solange man es nicht an den falschen Stellen unter falschen Voraussetzungen durchführt. Zweitens haben mich meine Eltern nicht umsonst Florian (http://de.wikipedia.org/wiki/Florian) genannt, und schliesslich – so höre und lese ich oft, soll es ein Grundbedürfnis eines jeden gesunden Mannes sein, den Samen so breit und zahlreich wie möglich zu streuen.
Die Lizenz zum Flöten
Null-Null-Gis schlägt zu, zusammen mit Null-Null-Oktave! ;)
Heute mit Ernesto in den ersten Musikkurs, die Noten und in der ersten Stunde, bescheiden, die Notenlinien neu kennengelernt. Es war wieder mal Zeit, etwas zu lernen, und irgendwie hatte ich die Enttäuschung der Noten"numerierung" doch noch nicht ganz überwunden: C-D-E-F-G-A-H… H??? (http://de.wikipedia.org/wiki/Tonleiter) Wie heute in der Stunde erfahren, sollen die Griechen an allem Schuld sein. Und die Deutschen haben es mir nichts dir nicht so übernommen. Pragmatischer die Engländer, da heisst es entwirrlich: C-D-E-F-G-A-B.
Es war ganz einfach genial, mal wieder bewusst Musik zu hören und dabei Noten zu lesen.
In ein paar Monaten: Flozart! (inkl. passenden Flozartkugeln)
Heute mit Ernesto in den ersten Musikkurs, die Noten und in der ersten Stunde, bescheiden, die Notenlinien neu kennengelernt. Es war wieder mal Zeit, etwas zu lernen, und irgendwie hatte ich die Enttäuschung der Noten"numerierung" doch noch nicht ganz überwunden: C-D-E-F-G-A-H… H??? (http://de.wikipedia.org/wiki/Tonleiter) Wie heute in der Stunde erfahren, sollen die Griechen an allem Schuld sein. Und die Deutschen haben es mir nichts dir nicht so übernommen. Pragmatischer die Engländer, da heisst es entwirrlich: C-D-E-F-G-A-B.
Es war ganz einfach genial, mal wieder bewusst Musik zu hören und dabei Noten zu lesen.
In ein paar Monaten: Flozart! (inkl. passenden Flozartkugeln)
Samstag, 2. August 2008
Marathon Light, now with 50% calories.
Ja, ich tu es wieder.
Warum wissen die Götter. Obwohl ich fast behaupten würde, dass auch selbige von dieser Frage überfordert wären, sich in wilden Vermutungen ergehen, schliesslich den Pantheon entzweien und in einem Bruderkrieg die Erde mit sich in den in Erwartung geöffneten Schlund des Verderbens reissen würden. Min-des-tens.
Wie dem auch sei, ich tu es schon wieder. Die Schmerzen, die Ungemach sind offenbar schon vergessen – oder: Es ist einfach zu angenehm, locker Joggen zu gehen. Warum locker, fragst Du. Na, es ist ein halber Marathon, also ist auch die Vorbereitung halb so hart, die Laufgeschwindigkeit halb so hoch, die Schweisszellen halb so angestrengt und die Zähne halb so zerbissen und der innere Schweinehund mag ob soviel Hälften nicht mal müde den Zeigefinger in Widerstand heben. Nicht mal halb, natürlich.
Jedenfalls sind die letzten zwei Trainings überlebt, die nächsten folgen jeweils morgens um sieben bis acht, dann Duschen und zur Arbeit gehen. Dann ist auch der Fleischkäsebretzel aus der nebenan gelegenen Bäckerei wohl verdient und kann mit reichlich Chinotto genossen werden. Wissenseinschub: Chinotto. Die italienische Cola, für mich Nektar puren Wohlgenusses – für viele klebriges, bitteres Getränk, das sich anfühlt, als würde man zerstossene caramelisierte Bitterauberginen in den Rachen spülen. Ja, so taff bin ich ;)
Dazu kommt viel, viel Velofahren. Eigentlich würde ich ja viel lieber bei einem Velorennen mitmachen und dafür trainieren, aber dank meiner etwas bedenklichen Geldsituation – über den Grund berichte ich sonstmal – hat es nur knapp für eine Wartung (auch diese nur halb) meines M-Budget Velos gereicht. Und nicht wie gewünscht für ein Rennrad. Tja. Und so brause ich in schönem Giftgrün (ich nenne es Azurgrün, das tönt besser und ist genauso falsch wie "schönes Giftgrün", ein Oxymoron, wie mir wohl viele zustimmen werden. Oder Du etwa nicht, hä?), zwar halb so schnell, dafür nur halb so abstrampelnd über die halbhohen Hügel der Umgebung von – na? – halb Zürich.
Zum Ende sei noch allen Sporttreibenden "Perskindol Classic Gel" empfohlen. Es fühlt sich zwar an, als würden zwei korpulente Türken einem abwechselnd kaltes, dann warmes Wasser über die in Brennesseln gewickelte Oberschenkel giessen. Wem zwei russische Ex-Gewichtsheberinnen lieber sind, die Vodka über in Kakteen gewickelte Schenkel giessen, dem empfehle ich mit Insbrunst "Dul-X Sport".
Sport ist Mord. Oder besser: Genozid. Muskelzellengenozid.
Warum wissen die Götter. Obwohl ich fast behaupten würde, dass auch selbige von dieser Frage überfordert wären, sich in wilden Vermutungen ergehen, schliesslich den Pantheon entzweien und in einem Bruderkrieg die Erde mit sich in den in Erwartung geöffneten Schlund des Verderbens reissen würden. Min-des-tens.
Wie dem auch sei, ich tu es schon wieder. Die Schmerzen, die Ungemach sind offenbar schon vergessen – oder: Es ist einfach zu angenehm, locker Joggen zu gehen. Warum locker, fragst Du. Na, es ist ein halber Marathon, also ist auch die Vorbereitung halb so hart, die Laufgeschwindigkeit halb so hoch, die Schweisszellen halb so angestrengt und die Zähne halb so zerbissen und der innere Schweinehund mag ob soviel Hälften nicht mal müde den Zeigefinger in Widerstand heben. Nicht mal halb, natürlich.
Jedenfalls sind die letzten zwei Trainings überlebt, die nächsten folgen jeweils morgens um sieben bis acht, dann Duschen und zur Arbeit gehen. Dann ist auch der Fleischkäsebretzel aus der nebenan gelegenen Bäckerei wohl verdient und kann mit reichlich Chinotto genossen werden. Wissenseinschub: Chinotto. Die italienische Cola, für mich Nektar puren Wohlgenusses – für viele klebriges, bitteres Getränk, das sich anfühlt, als würde man zerstossene caramelisierte Bitterauberginen in den Rachen spülen. Ja, so taff bin ich ;)
Dazu kommt viel, viel Velofahren. Eigentlich würde ich ja viel lieber bei einem Velorennen mitmachen und dafür trainieren, aber dank meiner etwas bedenklichen Geldsituation – über den Grund berichte ich sonstmal – hat es nur knapp für eine Wartung (auch diese nur halb) meines M-Budget Velos gereicht. Und nicht wie gewünscht für ein Rennrad. Tja. Und so brause ich in schönem Giftgrün (ich nenne es Azurgrün, das tönt besser und ist genauso falsch wie "schönes Giftgrün", ein Oxymoron, wie mir wohl viele zustimmen werden. Oder Du etwa nicht, hä?), zwar halb so schnell, dafür nur halb so abstrampelnd über die halbhohen Hügel der Umgebung von – na? – halb Zürich.
Zum Ende sei noch allen Sporttreibenden "Perskindol Classic Gel" empfohlen. Es fühlt sich zwar an, als würden zwei korpulente Türken einem abwechselnd kaltes, dann warmes Wasser über die in Brennesseln gewickelte Oberschenkel giessen. Wem zwei russische Ex-Gewichtsheberinnen lieber sind, die Vodka über in Kakteen gewickelte Schenkel giessen, dem empfehle ich mit Insbrunst "Dul-X Sport".
Sport ist Mord. Oder besser: Genozid. Muskelzellengenozid.
Mittwoch, 9. Juli 2008
Donnerstag, 17. April 2008
Lugundunum bu Nught
Wenn man mit der Absicht, etwas zu erleben, über die Türschwelle tritt, so tut man dies am Besten um 10 Uhr Abends in London, wobei einem der Weg am Besten durch ein paar kleinere Strassen führt. So nah an der Menschheit ist man selten – und deren Auswüchse.
Ich schreibe diese Zeilen im Gemeinschaftsraum des Hostels "Astor Inn" (Quasi unauffindbar in einem sich von nichts als der Nummer unterscheidenden Reihenhaus). Links von mir ein recht beleibter Amerikaner (ja, ich weiss, jetzt kommen wieder die Klischees), der lauthals Kaugummi kaut und dabei über den von ihm eingelegten Film "Borat" lacht. Ich frage mich ja echt, wie der gute Mann es an der Altersgrenze von 35 vorbeigeschafft hat. Ich tippe auf Mitleid, das etwa so gross ist, wie meine leichte Gereiztheit.
Wie dem auch sei. An der Konferenz sitze ich neben der kompletten kreativen Abteilung von ebay.de, zwei netten Mädels. Ich wusste nicht, dass ebay.de ein auf deutsche Bedürfnisse zugeschnittenes Design hat. Spannend, wie übrigens die ganze Konferenz – nicht so herausragen, dafür durchgehend gut.
Hm, der Typ neben mir breitet sich gefährlich aus, wie eine mittelalterliche Seuche, wobei diese noch rücksichtsvoll sich nicht mit den Füssen voraus heranschleicht. Das Signal für mich, zu gehen! ;)
Ok, man merkts vielleicht, London ist auch stressig… Gute Nacht!
Ich schreibe diese Zeilen im Gemeinschaftsraum des Hostels "Astor Inn" (Quasi unauffindbar in einem sich von nichts als der Nummer unterscheidenden Reihenhaus). Links von mir ein recht beleibter Amerikaner (ja, ich weiss, jetzt kommen wieder die Klischees), der lauthals Kaugummi kaut und dabei über den von ihm eingelegten Film "Borat" lacht. Ich frage mich ja echt, wie der gute Mann es an der Altersgrenze von 35 vorbeigeschafft hat. Ich tippe auf Mitleid, das etwa so gross ist, wie meine leichte Gereiztheit.
Wie dem auch sei. An der Konferenz sitze ich neben der kompletten kreativen Abteilung von ebay.de, zwei netten Mädels. Ich wusste nicht, dass ebay.de ein auf deutsche Bedürfnisse zugeschnittenes Design hat. Spannend, wie übrigens die ganze Konferenz – nicht so herausragen, dafür durchgehend gut.
Hm, der Typ neben mir breitet sich gefährlich aus, wie eine mittelalterliche Seuche, wobei diese noch rücksichtsvoll sich nicht mit den Füssen voraus heranschleicht. Das Signal für mich, zu gehen! ;)
Ok, man merkts vielleicht, London ist auch stressig… Gute Nacht!
Mittwoch, 16. April 2008
London calling … again
Ich lege, nein, würge den überaus vergnüglichen Roman mit einem pikanten Ende von Rafik Schami "Die 7 Doppelgänger" zurück in den hoffnunglos überfüllten Rucksack, welcher am frühen Morgen noch jeder Reiseprüfung locker standgehalten hätte, dann aber mit diesem und jenem "unbedingt benötigten" Tingeltangelding aufgefüllt wurde. Ich frage mich ja jetzt schon, was ich wohl alles aus meinem bewährten Reisebegleiter herausziehen würde: Doppelte Zahnbürsten, bereits gelesene und von Ameisen gut durchgekaute Schmöker und – wie von meinem comictrainierten Unterbewusstsein vorgeschlagen – ein selbst spielendes Westernklavier.
Wie schon jedes Jahr in meiner langen Karriere als Webdeveloper führt mich die Picadilly Line auch diesmal mitten ins Herz dieser wuchernden Grossstadt. Oder wie wärs mit "pulsierend", das kleine Adjektiv, das sich immer so ängstlich hinter jede "Grossstadt" klemmt, weil es kein Blut mehr sehen kann, von Adern und monströs roten Herzen ganz zu schweigen.
Morgen um 8 geht es los. Um die Finanzen meiner momentanen Firma (noch nicht ganz auf dem Spesenniveau einer Goldman & Sachs, aber bald ;) ) zu schonen, quartiere ich mich im oft empfohlenen Hostel "Astor Inn" ein, als Schmankerl gleich gegenüber des British Museum, in das ich mich – diesmal Ruhe und Einsamkeit suchend – wohl hineinverirren werde. Juhu!
Mich in der U-Bahn begleiten links 3 Asiatinnen, die in breitestem Amerikanisch ihre Freundinnenhierarchien ordnen, Wohnangelegenheiten arrangieren und sexuelle Überraschungen austauschen. Dazu gegenüber ein stoischer alter Inder, der fast permanent die Laufschrift über mir begutachtet, die wohl immer dieselben Text – Endstation und Umsteigemöglichkeiten – anzeigt. Dies schliesse ich aus meiner gegenüberliegenden Lauftschrift. Das Gefühl drängt sich auf, dass sich auf meiner Laufschrift Epen, Geschichten, Märchen entfalten, wobei ein prüfender Blick nur meine Neugier verhöhnende Leere ergibt. Mister Bean könnte daraus einen abendfüllenden Sketch erspinnen.
So, noch 10 Stationen bis Holborn von Barons Court. Das Apostroph im Earl's Court sagt mir, dass es nur einen Earl, aber gleich Unmengen an Barons geben muss. Die Zeit vergeht langsamer in der Dunkelheit, Quäken dringt an mein linkes Ohr, die ganz in rot gekleidete Stewardess rechts von mir stolpert über den Einstiegsrand. "Mind the Gap", denke ich mir, "Mind the Gap".
Wie schon jedes Jahr in meiner langen Karriere als Webdeveloper führt mich die Picadilly Line auch diesmal mitten ins Herz dieser wuchernden Grossstadt. Oder wie wärs mit "pulsierend", das kleine Adjektiv, das sich immer so ängstlich hinter jede "Grossstadt" klemmt, weil es kein Blut mehr sehen kann, von Adern und monströs roten Herzen ganz zu schweigen.
Morgen um 8 geht es los. Um die Finanzen meiner momentanen Firma (noch nicht ganz auf dem Spesenniveau einer Goldman & Sachs, aber bald ;) ) zu schonen, quartiere ich mich im oft empfohlenen Hostel "Astor Inn" ein, als Schmankerl gleich gegenüber des British Museum, in das ich mich – diesmal Ruhe und Einsamkeit suchend – wohl hineinverirren werde. Juhu!
Mich in der U-Bahn begleiten links 3 Asiatinnen, die in breitestem Amerikanisch ihre Freundinnenhierarchien ordnen, Wohnangelegenheiten arrangieren und sexuelle Überraschungen austauschen. Dazu gegenüber ein stoischer alter Inder, der fast permanent die Laufschrift über mir begutachtet, die wohl immer dieselben Text – Endstation und Umsteigemöglichkeiten – anzeigt. Dies schliesse ich aus meiner gegenüberliegenden Lauftschrift. Das Gefühl drängt sich auf, dass sich auf meiner Laufschrift Epen, Geschichten, Märchen entfalten, wobei ein prüfender Blick nur meine Neugier verhöhnende Leere ergibt. Mister Bean könnte daraus einen abendfüllenden Sketch erspinnen.
So, noch 10 Stationen bis Holborn von Barons Court. Das Apostroph im Earl's Court sagt mir, dass es nur einen Earl, aber gleich Unmengen an Barons geben muss. Die Zeit vergeht langsamer in der Dunkelheit, Quäken dringt an mein linkes Ohr, die ganz in rot gekleidete Stewardess rechts von mir stolpert über den Einstiegsrand. "Mind the Gap", denke ich mir, "Mind the Gap".
Sonntag, 13. Januar 2008
Barcelona!
Donnerstags von Andris* Wochenendbleibe gehört, sitze ich Samstagmorgens im Flieger nach Barcelona. Die Abfahrt zwar gut geplant, dann aber wie üblich überaus chaotisch in der Ausführung.
Jedenfalls: Ausgedehntes Speisen, Besichtigen und Diskutieren. Schliesslich ein Rückflug mit kleinem Umweg über tief verschneite Eiger, Mönch und Jungfrau, mit langsamem Eintauchen in ein brodelndes Nebelmeer, so tief wie das mulmige Gefühl, welches Selbiges hervorruft.
* für alle, de Andri nicht kennen: Alter Gymnasiumskollege, nun in Seattle, frisch verheiratet.
P.S: Auf meiner Musikplattform www.restorm.com ist nun meine Lieblingsband auf Platz 4. Juhu :)
Jedenfalls: Ausgedehntes Speisen, Besichtigen und Diskutieren. Schliesslich ein Rückflug mit kleinem Umweg über tief verschneite Eiger, Mönch und Jungfrau, mit langsamem Eintauchen in ein brodelndes Nebelmeer, so tief wie das mulmige Gefühl, welches Selbiges hervorruft.
* für alle, de Andri nicht kennen: Alter Gymnasiumskollege, nun in Seattle, frisch verheiratet.
P.S: Auf meiner Musikplattform www.restorm.com ist nun meine Lieblingsband auf Platz 4. Juhu :)
Dienstag, 25. Dezember 2007
Die Nächte um die Ohren schlagen
In der Weihnachtszeit ist man zwar hauptsächlich damit beschäftigt, anderen eine geschenkte Freude zu bereiten, das Portemonnaie sitzt allerdings so locker, dass – kaum hat man etwas Nettes für sich selbst entdeckt – man bunte Papierscheine vor sich auf dem Tresen liegen sieht, welche kurz zuvor noch die Innenseite des Geldbeutels schmückten.
Daher: +1 Schwedisches Sprachbuch, -1 Stunde Schlaf: "Jäg sova inte nog".
Gratis, aber nochmals -1 Stunde Schlaf: http://blog.makezine.com/podcast/ – Stunden von netten Filmchen, welche von Kartoffelkanonen über Nähmaschinen alles Spannende zeigen, das den Erwachsenen entkräftet, das Kind in mir aber ohne Ende weckt.
Sagte ich eben "gratis"? Auf derselben Seite findet sich natürlich auch ein Link zu dem Laden… *stöhn*
Dafür freut sich das müde schwedische Erfinderherz umso mehr auf das Morgenessen danach: Es gibt Zopfei, eine Technik, die ich in Nürnberg von Susi und Ralf abgeguckt habe. Mjammmi :)
P.S: Ja, Kilimandscharo kommt!
P.P.S: Wofür ein schwedisches Sprachbuch und eine Webseite sich zusammenraufen müssen, schafft der Gott der gerösteten Bohne in nur zwei Tassen. Ein guter Zeitpunkt, auf meiner/unserer Plattform nach neuen Bands zu suchen: http://www.restorm.com/artists/all :)
(Balkan Grooves: http://www.restorm.com/artists/info/pk, nette Musik: http://www.restorm.com/artists/info/frantic)
Daher: +1 Schwedisches Sprachbuch, -1 Stunde Schlaf: "Jäg sova inte nog".
Gratis, aber nochmals -1 Stunde Schlaf: http://blog.makezine.com/podcast/ – Stunden von netten Filmchen, welche von Kartoffelkanonen über Nähmaschinen alles Spannende zeigen, das den Erwachsenen entkräftet, das Kind in mir aber ohne Ende weckt.
Sagte ich eben "gratis"? Auf derselben Seite findet sich natürlich auch ein Link zu dem Laden… *stöhn*
Dafür freut sich das müde schwedische Erfinderherz umso mehr auf das Morgenessen danach: Es gibt Zopfei, eine Technik, die ich in Nürnberg von Susi und Ralf abgeguckt habe. Mjammmi :)
P.S: Ja, Kilimandscharo kommt!
P.P.S: Wofür ein schwedisches Sprachbuch und eine Webseite sich zusammenraufen müssen, schafft der Gott der gerösteten Bohne in nur zwei Tassen. Ein guter Zeitpunkt, auf meiner/unserer Plattform nach neuen Bands zu suchen: http://www.restorm.com/artists/all :)
(Balkan Grooves: http://www.restorm.com/artists/info/pk, nette Musik: http://www.restorm.com/artists/info/frantic)
Dienstag, 18. Dezember 2007
Atheist
Schon lange nichts mehr geschrieben. Zwei Dinge:
- "The Band's Visit", ein schöner Film mit einer noch schöneren Hauptdarstellerin ;)
- 2 Dawkins Bücher verschlungen, die ich nur jedem empfehlen kann: "The Blind Watchmaker", "The God Delusion". Ersteres zur Evolution, sehr spannend und gut geschrieben, letzteres zu einem Thema, das ich gerne im letzten Jahrtausend zurückgelassen hätte, wo es auch hingehört, der Religion. Kinder werden indoktriniert, Angst und Scham begleitet sie durchs Leben. Wenn man mal selbst erlebt hat, wie viele Probleme die Religion im Leben Erwachsener verursacht…
Ich bin jedenfalls froh, dass ich mich als Kind dagegen entschieden habe. Vielen (quasi allen?) Kindern wird diese Entscheidung weggenommen.
Vielleicht werden unsere Geister im nächsten Jahrtausend frei? Jedenfalls meine Entscheidung: Glaubensbegründungen werden nicht a priori respektiert – im Gegenteil – sondern müssen anders begründet werden können. Glaubensbegründete Torheiten kann ich nicht akzeptieren.
Es soll hier überhaupt mal gesagt sein: Ich bin seit langem überzeugter Atheist. Ich bin seit langem überzeugt davon, es ginge uns allen besser, wäre die Welt religionsfrei. Ich bin seit langem überzeugt davon, dass kein Thema unhinterfragt bleiben soll, besonders, wenn es soviel Schaden anrichtet wie die Religion. Bringt euren Kindern das selbstständige und kritische Denken bei. Würde mich freuen.
- "The Band's Visit", ein schöner Film mit einer noch schöneren Hauptdarstellerin ;)
- 2 Dawkins Bücher verschlungen, die ich nur jedem empfehlen kann: "The Blind Watchmaker", "The God Delusion". Ersteres zur Evolution, sehr spannend und gut geschrieben, letzteres zu einem Thema, das ich gerne im letzten Jahrtausend zurückgelassen hätte, wo es auch hingehört, der Religion. Kinder werden indoktriniert, Angst und Scham begleitet sie durchs Leben. Wenn man mal selbst erlebt hat, wie viele Probleme die Religion im Leben Erwachsener verursacht…
Ich bin jedenfalls froh, dass ich mich als Kind dagegen entschieden habe. Vielen (quasi allen?) Kindern wird diese Entscheidung weggenommen.
Vielleicht werden unsere Geister im nächsten Jahrtausend frei? Jedenfalls meine Entscheidung: Glaubensbegründungen werden nicht a priori respektiert – im Gegenteil – sondern müssen anders begründet werden können. Glaubensbegründete Torheiten kann ich nicht akzeptieren.
Es soll hier überhaupt mal gesagt sein: Ich bin seit langem überzeugter Atheist. Ich bin seit langem überzeugt davon, es ginge uns allen besser, wäre die Welt religionsfrei. Ich bin seit langem überzeugt davon, dass kein Thema unhinterfragt bleiben soll, besonders, wenn es soviel Schaden anrichtet wie die Religion. Bringt euren Kindern das selbstständige und kritische Denken bei. Würde mich freuen.
Sonntag, 2. Dezember 2007
Schnipp Schnapp
Offenbar ist der Spital mit meiner Nasenoperation auf den Geschmack gekommen. Freitag schneit mir ein Brief ins Haus mit folgendem Text:
"Sehr geehrter Herr Hanke
wir bitten Sie höflich, am Mittwoch, 12.12.2007, 9:30 Uhr zur vorgesehenen Operation in unserer Klinik zu kommen.
Falls Sie diesen Termin nicht einhalten können, rufen Sie uns bitte…"
Für euch mag das nicht aussergewöhnlich erscheinen – für mich schon, habe ich meine Operation doch schon hinter mir.
Mögliche Szenarien:
- Der herausgeschnittene Nasenspitz wurde an Krebszellen getestet und für ausserordentlich hungrig befunden, der Wert meiner gesamten Haut wird auf mehrere Millionen Franken geschätzt. (Also nicht viel mehr als zuvor. Haha ;) )
- Den Bescheid eines drohenden Hirntumors habe ich wie üblich verlegt und liegt nun auf meinem "TODO Dringend"-Stapel, der bald an Höhe den Eiffelturm konkurriert.
Am Montag freue ich mich schon auf ein spannendes Telephon. Besonders die Art der "vorgesehenen Operation" (Entfernung linkes Ohr? Haartransplantation unterer Rücken -> Stirn?) macht neugierig! :)
Update: Doch noch, ein zweites Stück meiner schönen Nase ist entfernt, morgen werden die Fäden entfernt…
"Sehr geehrter Herr Hanke
wir bitten Sie höflich, am Mittwoch, 12.12.2007, 9:30 Uhr zur vorgesehenen Operation in unserer Klinik zu kommen.
Falls Sie diesen Termin nicht einhalten können, rufen Sie uns bitte…"
Für euch mag das nicht aussergewöhnlich erscheinen – für mich schon, habe ich meine Operation doch schon hinter mir.
Mögliche Szenarien:
- Der herausgeschnittene Nasenspitz wurde an Krebszellen getestet und für ausserordentlich hungrig befunden, der Wert meiner gesamten Haut wird auf mehrere Millionen Franken geschätzt. (Also nicht viel mehr als zuvor. Haha ;) )
- Den Bescheid eines drohenden Hirntumors habe ich wie üblich verlegt und liegt nun auf meinem "TODO Dringend"-Stapel, der bald an Höhe den Eiffelturm konkurriert.
Am Montag freue ich mich schon auf ein spannendes Telephon. Besonders die Art der "vorgesehenen Operation" (Entfernung linkes Ohr? Haartransplantation unterer Rücken -> Stirn?) macht neugierig! :)
Update: Doch noch, ein zweites Stück meiner schönen Nase ist entfernt, morgen werden die Fäden entfernt…
Freitag, 2. November 2007
Mittwoch, 31. Oktober 2007
Afrika ruft!
Jetzt gilt es ernst – Flug reserviert, Reise reserviert. Jetzt muss es nur noch mit den Visas klappen.
D.h. morgen um 5:43 auf den Zug nach Genf, zu den Botschaften Tansanias und Kenyas. Ächz. Drückt mir die Daumen, bitte :)
Gute Nacht allerseits.
D.h. morgen um 5:43 auf den Zug nach Genf, zu den Botschaften Tansanias und Kenyas. Ächz. Drückt mir die Daumen, bitte :)
Gute Nacht allerseits.
Sonntag, 28. Oktober 2007
The new Floblog!
"low on words, wit and cholesterol"
Schon wieder soviel Zeit vergangen? Dabei ist soviel passiert…
In Kürze:
- Anfangs Oktober ein unglaubliches Mountainbike (kostete mal 7000+ Fr.) als Leihgabe bekommen. Wenn man damit fährt, meint man, ein Auto durch die Gegend zu steuern.
- Dann wieder mal Schwimmen (Synonym für Frieren) im Zürichsee
- Letztes Wochenende Rollerbladen um den Greifensee, nicht ganz in der geplanten Stunde, aber schön, ihn für sich zu haben (abgesehen von anderen Verrückten).
- Letzten Donnerstag frei genommen und mich mit Outdoorausrüstung eingedeckt – ich liebe sie schon jetzt heiss: Ich spüre nichts mehr von Kälte.
- Gestern Nachmittag in den STA Travel gegangen, um Ferien für übernächste Woche zu buchen: Möglicherweise werde ich den Kilimandscharo erklimmen – Flug habe ich, Zusage für die Gruppe nicht, Visas auch nicht für Tansania und Kenya. Ich freue mich jetzt schon wie ein Huhn, das soeben 5 goldene Eier gelegt hat. Fragt mich nochmals um 7 Uhr morgens auf 5800 Metern bei -30 Grad ;)
- Gestern Abend Konzert der The Voilàs in einem kleinen Häuschen in einem Hinterhof Zürichs, genial. Andri ist aus den USA angereist, der edle Spender des obengenannten Velos, übrigens.
- Heute Schweisskurs (Zum Thema "Schweissen", nicht "Schwitzen" ;) ) im Dynamo. Ich plane, eine metallische Schuhablege zu machen.
Update:
Eine neue Schuhablage zusammengeschweisst:

Das Prachtstück :)
Andere Kursteilnehmer haben folgendes geschweisst: Kerzenständer & CD-Rack (Sam), Teewarmhalter, Duftpastenverbrenner, Windrad. Es war extrem cool zu sehen, wie wir alle nach einer kurzen Einführung wild geschweisst, gebogen und gehämmert haben – und was nach einem halben Tag alles entstehen kann! :)
Schon wieder soviel Zeit vergangen? Dabei ist soviel passiert…
In Kürze:
- Anfangs Oktober ein unglaubliches Mountainbike (kostete mal 7000+ Fr.) als Leihgabe bekommen. Wenn man damit fährt, meint man, ein Auto durch die Gegend zu steuern.
- Dann wieder mal Schwimmen (Synonym für Frieren) im Zürichsee
- Letztes Wochenende Rollerbladen um den Greifensee, nicht ganz in der geplanten Stunde, aber schön, ihn für sich zu haben (abgesehen von anderen Verrückten).
- Letzten Donnerstag frei genommen und mich mit Outdoorausrüstung eingedeckt – ich liebe sie schon jetzt heiss: Ich spüre nichts mehr von Kälte.
- Gestern Nachmittag in den STA Travel gegangen, um Ferien für übernächste Woche zu buchen: Möglicherweise werde ich den Kilimandscharo erklimmen – Flug habe ich, Zusage für die Gruppe nicht, Visas auch nicht für Tansania und Kenya. Ich freue mich jetzt schon wie ein Huhn, das soeben 5 goldene Eier gelegt hat. Fragt mich nochmals um 7 Uhr morgens auf 5800 Metern bei -30 Grad ;)
- Gestern Abend Konzert der The Voilàs in einem kleinen Häuschen in einem Hinterhof Zürichs, genial. Andri ist aus den USA angereist, der edle Spender des obengenannten Velos, übrigens.
- Heute Schweisskurs (Zum Thema "Schweissen", nicht "Schwitzen" ;) ) im Dynamo. Ich plane, eine metallische Schuhablege zu machen.
Update:
Eine neue Schuhablage zusammengeschweisst:
Das Prachtstück :)
Andere Kursteilnehmer haben folgendes geschweisst: Kerzenständer & CD-Rack (Sam), Teewarmhalter, Duftpastenverbrenner, Windrad. Es war extrem cool zu sehen, wie wir alle nach einer kurzen Einführung wild geschweisst, gebogen und gehämmert haben – und was nach einem halben Tag alles entstehen kann! :)
Montag, 8. Oktober 2007
Spass auf Rollen
Dieses Wochenende im Rollerbladekurs: Übertreten in der Kurve, Schön Gleiten lernen, mit über 40 km/h einen Hügel runterbrettern, zu fünft.
Super! :)
Dann heute Morgen Abschied von Andri, den ich wohl länger nicht mehr sehen werde *sniff* und *wink* nach Seattle. Pass auf Dich auf, min Jung! :)
Super! :)
Dann heute Morgen Abschied von Andri, den ich wohl länger nicht mehr sehen werde *sniff* und *wink* nach Seattle. Pass auf Dich auf, min Jung! :)
Dienstag, 2. Oktober 2007
Der Mensch und die Maschine
Vielleicht wäre es spannend, etwas von dem heutigen verrückten Tag zu erzählen, aber mir liegt viel mehr an kleinen Begebenheiten...
Gestern Abend, Flo und ich kommen vom Filmfestival Zürich zurück – einen kleinen aber feinen Film: "Blue State" gesehen habend – die Richtung zum Gleis 2 am HB einschlagend. Blue State, wie auch den Film, den ich heute gesehen habe: "Running with Arnold", ein Dokumentarfilm über Arnold Schwarzenegger (Ö. Übers.: Ahnoad Schwaahssaneg'ga) in den kalifornischen Wahlen mit dem Bonus am Schluss, den Regisseur gleich dabei zu haben und mit spannenden (und manchmal debilen, ich schäme mich für mein Zürcher Publikum) Fragen zu pfeffern. Beide Regisseure sind entzückt, ein so reaktives Publikum zu haben, wobei die Diskussionen fast endlos scheinen, doch fast immer spannend. Für den Moment habe ich aber genug über Amerika diskutiert; wär schön, wenn sich mal wieder jemand über Timbuktu oder Finnland aufregen könnte, beides Orte, die viel zuwenig Aufmerksamkeit kriegen.
Äh ja. Jedenfalls sind wir auf dem Weg in die subterranen Schächte, welche den meistfrequentierten Bahnhof der Welt mit dem beschaulichen Hausberg verbinden. Plötzlich packt Flo den Hunger, was mein Magen mit einem zustimmenden Knurren, nein, Röhren quittiert und dem Gefühl, jede Darmwindung in ihren Details zu spüren. Zum Glück präsentiert sich uns einer dieser weltberühmten, für Hungrige ohne genug Kraft selbige zur Herausgabe ihrer Speisen zu zwingen, weltberüchtigten Selecta-Automaten. Flo entscheidet sich, keine Überraschung, für ein Kägi-Fret. Offenbar packt das Fret keine grosse Vorfreude, in Flos Schlund auf quasi Nimmerwiedersehen zu verschwinden, klemmt es sich doch kurz vor dem Ende des Falls zwischen Scheibe und unterster Verkaufsebene*. Zwar heulen wir beide kurz auf, aber innerlich bewundere ich diese zwei Schokoladeknusperkekse. Was für ein Mut, welch Bravado! ;)
Unser Beider Münz ist zu wenig, um einen der Artikel oberhalb des Kägi-Fret zu kaufen, um es doch noch in unsere Hände zu bringen. Aber irgendwie findet der Selecta Automat, dass es doch nicht fair sei, unser Geld zu nehmen und nichts dafür zu bieten (ausser widerspengstigen Schokoknusperkeksen). Ich versuche es mit einem Törtchen, welches zwar nicht sehr hoch über dem Ding abspringt, aber ziemlich schwer aussieht. Doch nichts da: Es prallt am Fret ab, welches unbeeindruckt eingeklemmt bleibt. Unsere Aufheuler bleiben nicht ungehört, eine junge Frau meint, sie habe Durst, und wenns sein muss, würde sie das Fanta gleich über dem Fret nehmen. Flos und meine Augen leuchten auf. 500g Fanta, welches auf ein Kägi-Fret runterstürzen: Keine Chance. Das Schicksal der Schokolade ist besiegelt, auch wenn ich durchaus für eine mehrtägige Ausstellung "Helden der Nahrungsmittelindustrie" bin.
Und mit dieser Geschichte an grossem Mut, Schokolade und schierem Hunger hoffe ich, Appetit auf mehr gemacht zu haben. Mögen euch eure Snacks sperrig in Erinnerung bleiben...
*ich liebe diesen Ausdruck "Untere Verkaufsebene", welcher einem beim Besuch einer Migros Filliale immer vorgetragen wird, mit dieser schläfrig machenden, durch die Nase gepressten weiblichen Stimme. Sozusagen "Willkommen auf der untersten Verkaufsebene – hier sind alle Tricks erlaubt, kein Preissturz zu niedrig, um nicht noch unterboten zu werden".
Gestern Abend, Flo und ich kommen vom Filmfestival Zürich zurück – einen kleinen aber feinen Film: "Blue State" gesehen habend – die Richtung zum Gleis 2 am HB einschlagend. Blue State, wie auch den Film, den ich heute gesehen habe: "Running with Arnold", ein Dokumentarfilm über Arnold Schwarzenegger (Ö. Übers.: Ahnoad Schwaahssaneg'ga) in den kalifornischen Wahlen mit dem Bonus am Schluss, den Regisseur gleich dabei zu haben und mit spannenden (und manchmal debilen, ich schäme mich für mein Zürcher Publikum) Fragen zu pfeffern. Beide Regisseure sind entzückt, ein so reaktives Publikum zu haben, wobei die Diskussionen fast endlos scheinen, doch fast immer spannend. Für den Moment habe ich aber genug über Amerika diskutiert; wär schön, wenn sich mal wieder jemand über Timbuktu oder Finnland aufregen könnte, beides Orte, die viel zuwenig Aufmerksamkeit kriegen.
Äh ja. Jedenfalls sind wir auf dem Weg in die subterranen Schächte, welche den meistfrequentierten Bahnhof der Welt mit dem beschaulichen Hausberg verbinden. Plötzlich packt Flo den Hunger, was mein Magen mit einem zustimmenden Knurren, nein, Röhren quittiert und dem Gefühl, jede Darmwindung in ihren Details zu spüren. Zum Glück präsentiert sich uns einer dieser weltberühmten, für Hungrige ohne genug Kraft selbige zur Herausgabe ihrer Speisen zu zwingen, weltberüchtigten Selecta-Automaten. Flo entscheidet sich, keine Überraschung, für ein Kägi-Fret. Offenbar packt das Fret keine grosse Vorfreude, in Flos Schlund auf quasi Nimmerwiedersehen zu verschwinden, klemmt es sich doch kurz vor dem Ende des Falls zwischen Scheibe und unterster Verkaufsebene*. Zwar heulen wir beide kurz auf, aber innerlich bewundere ich diese zwei Schokoladeknusperkekse. Was für ein Mut, welch Bravado! ;)
Unser Beider Münz ist zu wenig, um einen der Artikel oberhalb des Kägi-Fret zu kaufen, um es doch noch in unsere Hände zu bringen. Aber irgendwie findet der Selecta Automat, dass es doch nicht fair sei, unser Geld zu nehmen und nichts dafür zu bieten (ausser widerspengstigen Schokoknusperkeksen). Ich versuche es mit einem Törtchen, welches zwar nicht sehr hoch über dem Ding abspringt, aber ziemlich schwer aussieht. Doch nichts da: Es prallt am Fret ab, welches unbeeindruckt eingeklemmt bleibt. Unsere Aufheuler bleiben nicht ungehört, eine junge Frau meint, sie habe Durst, und wenns sein muss, würde sie das Fanta gleich über dem Fret nehmen. Flos und meine Augen leuchten auf. 500g Fanta, welches auf ein Kägi-Fret runterstürzen: Keine Chance. Das Schicksal der Schokolade ist besiegelt, auch wenn ich durchaus für eine mehrtägige Ausstellung "Helden der Nahrungsmittelindustrie" bin.
Und mit dieser Geschichte an grossem Mut, Schokolade und schierem Hunger hoffe ich, Appetit auf mehr gemacht zu haben. Mögen euch eure Snacks sperrig in Erinnerung bleiben...
*ich liebe diesen Ausdruck "Untere Verkaufsebene", welcher einem beim Besuch einer Migros Filliale immer vorgetragen wird, mit dieser schläfrig machenden, durch die Nase gepressten weiblichen Stimme. Sozusagen "Willkommen auf der untersten Verkaufsebene – hier sind alle Tricks erlaubt, kein Preissturz zu niedrig, um nicht noch unterboten zu werden".
Samstag, 22. September 2007
Greifenseelauf ahoi!
www.greifenseelauf.ch
Mehr Infos, wenn ich das Ding überlebt habe. Wenn im kausalen, nicht temporalen, Sinn.
Ok, überlebt :)
Am nächsten Tag: Netter Nachmittag mit meinen Freunden, die mich in letzter Zeit nicht so oft gesehen haben. Essen und Kubb:

Das Siegerteam :)
Ach ja: Betatester für www.restorm.com und www.restorm.tv gesucht. Fügt mich (florian.hanke) doch mal als Freund hinzu. Danke!
Es kann gut sein, dass das Fernsehen für Dich speziell nicht sichtbar ist, da wir von den Labels die Auflage haben, dass es nur in der Schweiz sichtbar ist *mäh* Wenn ja: Im Moment läuft gerade ein Evanescence Special, nach einem Sigur Ros Special, gestern Depeche Mode, wem das gefällt. Das Sigur Ros Special kann ich wegen der Fernweh erzeugenden Bilder von Island empfehlen.
Gute Nacht allerseits...
P.S: Manchmal ist es etwas merkwürdig, auf seiner eigenen Plattform dabei zu sein *g*
Mehr Infos, wenn ich das Ding überlebt habe. Wenn im kausalen, nicht temporalen, Sinn.
Ok, überlebt :)
Am nächsten Tag: Netter Nachmittag mit meinen Freunden, die mich in letzter Zeit nicht so oft gesehen haben. Essen und Kubb:
Das Siegerteam :)
Ach ja: Betatester für www.restorm.com und www.restorm.tv gesucht. Fügt mich (florian.hanke) doch mal als Freund hinzu. Danke!
Es kann gut sein, dass das Fernsehen für Dich speziell nicht sichtbar ist, da wir von den Labels die Auflage haben, dass es nur in der Schweiz sichtbar ist *mäh* Wenn ja: Im Moment läuft gerade ein Evanescence Special, nach einem Sigur Ros Special, gestern Depeche Mode, wem das gefällt. Das Sigur Ros Special kann ich wegen der Fernweh erzeugenden Bilder von Island empfehlen.
Gute Nacht allerseits...
P.S: Manchmal ist es etwas merkwürdig, auf seiner eigenen Plattform dabei zu sein *g*
Sonntag, 16. September 2007
Il sole arde...
Dem wenigen Schlaf zum Trotz wache ich erquickt auf, gewiss, diesmal nichts für die heutige Wanderung mit Jo vergessen zu haben: Der Zug fährt so früh um 7:43 anstatt :53, alles klar (Ergebnis zweimaliger schmerzhafter Lernerfahrung mit folgender Taxifahrt). Essen ist eingepackt (Ergebnis mehrfacher Lernerfahrung) und steht nicht wie üblich in der Küche, um mich bei meiner Heimkehr fröhlich anzustrahlen.
Das Wanderbein schwingend bewege ich mich locker, fast pfeifend darüber, dass alles so gut flutscht, obwohl meine Wachheit jedem Naturgesetz trotzt. Noch 5 Minuten bis zur Abfahrt an der Bahnstation Binz, kein Problem. Der Zug, der da vorn gerade Richtung Zürich Hauptbahnhof fährt, das muss der übliche Dienstzug sein, der meinem Hauptzug vorfährt, gewiss. Trotzdem: Ein leicht ungutes Gefühl bleibt, und ich jogge zur Station, die Bahnuhr in der Distanz mit meiner Handyuhr vergleichend, die, so die Erkenntnis, knappe 5 Minuten hinterherhinkt.
Nun gut: Langjährig trainiert in solchen Angelegenheiten rase ich schnurstracks zum Manesseplatz, blicke dem Bus nach, der mich gerettet hätte und springe armwedelnd einem Taxi hinterher, welcher mit einem Syrer bestückt ist, den neben Rückenschmerzen noch weitere X Schmerzen aufzählen kann. Ich unterdrücke mir die Frage, ob ihm die Schmerzen an sich ebenfalls noch weh tun. Schliesslich will ich nur zum HB, so schnell wie möglich. Auf jeden Fall: Zug erwischt.
Dann: Lieblingsmitwandererin Jo (-wanderER ist Ernie), gemütliches Frühstück, der übliche Klohalt beim Restaurant Post in Walenstadt. Schliesslich: 1800 Höhenmeter, 4 Stunden, ein Knie und 1 Hungerast weiter, kommen wir müde aber triumphierend oben an. Schwer zu beschreiben, was das für ein gutes Gefühl ist – ebenfalls schwer zu beschreiben das Gefühl, wenn man, kaum über die Kuppe geklettert, die Bergstation einer Drahtseilbahn zu erblicken, der etliche Touristen entströmen, um im Restaurant sich für die Mühe mit Schnitzel und Pommes zu belohnen. Aber egal: Ich sauge buchstäblich Tomaten in mich hinein, gefolgt von Jos ausgezeichneten Gurken. Mmmh.
Ich möchte noch dem edlen Spender eines Mineralwassers danken, ohne den und das ich wohl irgendwo zwischen den Felsen verendet wäre, was praktischerweise gleich den Titel erklärt. (Zeitgleich: Insider meines Romaufenthalts)
Ich hoffe nur, dass mir das fehlende, oben erwähnte Knie beim Halbmarathon am Samstag nicht fehlen wird...
Das Wanderbein schwingend bewege ich mich locker, fast pfeifend darüber, dass alles so gut flutscht, obwohl meine Wachheit jedem Naturgesetz trotzt. Noch 5 Minuten bis zur Abfahrt an der Bahnstation Binz, kein Problem. Der Zug, der da vorn gerade Richtung Zürich Hauptbahnhof fährt, das muss der übliche Dienstzug sein, der meinem Hauptzug vorfährt, gewiss. Trotzdem: Ein leicht ungutes Gefühl bleibt, und ich jogge zur Station, die Bahnuhr in der Distanz mit meiner Handyuhr vergleichend, die, so die Erkenntnis, knappe 5 Minuten hinterherhinkt.
Nun gut: Langjährig trainiert in solchen Angelegenheiten rase ich schnurstracks zum Manesseplatz, blicke dem Bus nach, der mich gerettet hätte und springe armwedelnd einem Taxi hinterher, welcher mit einem Syrer bestückt ist, den neben Rückenschmerzen noch weitere X Schmerzen aufzählen kann. Ich unterdrücke mir die Frage, ob ihm die Schmerzen an sich ebenfalls noch weh tun. Schliesslich will ich nur zum HB, so schnell wie möglich. Auf jeden Fall: Zug erwischt.
Dann: Lieblingsmitwandererin Jo (-wanderER ist Ernie), gemütliches Frühstück, der übliche Klohalt beim Restaurant Post in Walenstadt. Schliesslich: 1800 Höhenmeter, 4 Stunden, ein Knie und 1 Hungerast weiter, kommen wir müde aber triumphierend oben an. Schwer zu beschreiben, was das für ein gutes Gefühl ist – ebenfalls schwer zu beschreiben das Gefühl, wenn man, kaum über die Kuppe geklettert, die Bergstation einer Drahtseilbahn zu erblicken, der etliche Touristen entströmen, um im Restaurant sich für die Mühe mit Schnitzel und Pommes zu belohnen. Aber egal: Ich sauge buchstäblich Tomaten in mich hinein, gefolgt von Jos ausgezeichneten Gurken. Mmmh.
Ich möchte noch dem edlen Spender eines Mineralwassers danken, ohne den und das ich wohl irgendwo zwischen den Felsen verendet wäre, was praktischerweise gleich den Titel erklärt. (Zeitgleich: Insider meines Romaufenthalts)
Ich hoffe nur, dass mir das fehlende, oben erwähnte Knie beim Halbmarathon am Samstag nicht fehlen wird...
Mittwoch, 12. September 2007
Kalt die Nacht, im Flug der Zug
Es muss mal gesagt sein: Ich reise extrem gerne im Zug. Obwohl sich diese Reiseart selten sehr entspannend, oder bequem gibt - und das auch wenn man mehr als 100 Arten kennt, sich um einen dieser für kleinwüchsige Supermodels geschaffenen Sitze zu wickeln und es dabei erst noch fertigbringt, weder Textil noch andere Dinge, die in der Medizin mit Spezialnamen gekrönt wurden, zu zerreissen. Dennoch: Die Möglichkeit, Andere zu treffen, denen ebenfalls viel daran liegt, ihre akrobatischen Künste auf Immobilien unter Beweis zu stellen ist genial!
Zum Beispiel letzten Oktober, als ich nach einem 3-wöchentlichen Sprachaufenthalt in Rom – aufmerksame Leser erinnern sich – im Nachtzug nach Hause gefahren bin. Mit mir reisen noch ein unfreundlicher junger Italiener (der zum Glück den Waggon früh verlässt), und zum Glück ein Amerikanisch-Schweizerisches Ehepaar, er halb Italiener, halb Schweizer, sie Vollblut-Amerikanerin, er Dachdecker, beide sehr interessiert und fröhlich. Dazu noch ein alter Deutsch-Polnischer (Abschweifung auf seine haarsträubende Geschichte lass ich mal) Künstler, der an Musikkonzerte geht und dort die Lieder auf Leinwand bannt. Er zeigt uns einige Polaroide von Abba und italienischer Volksmusik. Die Stunden vergehen wie im Flug. Zum Schluss drückt mir der Schweizer seine Visitenkarte in die Hand, und wir bemerken beide ehrlich, aber leider wissend, dass wir uns wohl nie wieder sehen würden...
Gestern Abend treffe ich mich mit meiner Lieblingskälte-Sparringpartnerin Judith. Uns verbindet eine längere Geschichte aus kältebezogenen Duellen. Angefangen bei einem 100 Grad Saunabesuch und nachfolgendem halbnackten Im-Schnee-liegen, mit einem nach 15-minütigem Frierparcours eingestandenen Waffenstillstand. (Spätere Episoden beinhalten Römerbäder usw.)
Diesmal zur Einstimmung in den diesjährigen Winter nur ein kurzes Eintauchen in den Zürichsee. Genial. Kaum irgendwo im Dunkeln umgezogen, sind wir schon im Wasser, den Kampf mit dem Nass an der Weichteilgrenze ausfechtend, bis schliesslich die Beine nachgeben und man blendend wach wieder aus dem Wasser schiesst, die wohlige Wärme der Nacht empfangend. Vielleicht ist es das darauffolgende Delirium, das mich glauben lässt, ich wär in Schweden und könnte mich nun in einen Berg Pelze legen und ca. 12 Stunden darin herumwälzen, von mir aus total laut schnarchend.
Doch eigentlich wollte ich ja von freudigem Wiedersehen schreiben: Kurz vor unserem Aufbruch zum See treffen wir das obig erwähnte Ehepaar wieder, gleich neben dem Hauptbahnhof. Mir fallen schier die Augen aus dem Kopf und ich werde das wohl so schnell nicht vergessen.
Vielleicht sollte ich von nun an allen Leuten sagen, dass ich sie nie wiedersehen werde, nur um das Schicksal so richtig herauszufordern...?
Zum Beispiel letzten Oktober, als ich nach einem 3-wöchentlichen Sprachaufenthalt in Rom – aufmerksame Leser erinnern sich – im Nachtzug nach Hause gefahren bin. Mit mir reisen noch ein unfreundlicher junger Italiener (der zum Glück den Waggon früh verlässt), und zum Glück ein Amerikanisch-Schweizerisches Ehepaar, er halb Italiener, halb Schweizer, sie Vollblut-Amerikanerin, er Dachdecker, beide sehr interessiert und fröhlich. Dazu noch ein alter Deutsch-Polnischer (Abschweifung auf seine haarsträubende Geschichte lass ich mal) Künstler, der an Musikkonzerte geht und dort die Lieder auf Leinwand bannt. Er zeigt uns einige Polaroide von Abba und italienischer Volksmusik. Die Stunden vergehen wie im Flug. Zum Schluss drückt mir der Schweizer seine Visitenkarte in die Hand, und wir bemerken beide ehrlich, aber leider wissend, dass wir uns wohl nie wieder sehen würden...
Gestern Abend treffe ich mich mit meiner Lieblingskälte-Sparringpartnerin Judith. Uns verbindet eine längere Geschichte aus kältebezogenen Duellen. Angefangen bei einem 100 Grad Saunabesuch und nachfolgendem halbnackten Im-Schnee-liegen, mit einem nach 15-minütigem Frierparcours eingestandenen Waffenstillstand. (Spätere Episoden beinhalten Römerbäder usw.)
Diesmal zur Einstimmung in den diesjährigen Winter nur ein kurzes Eintauchen in den Zürichsee. Genial. Kaum irgendwo im Dunkeln umgezogen, sind wir schon im Wasser, den Kampf mit dem Nass an der Weichteilgrenze ausfechtend, bis schliesslich die Beine nachgeben und man blendend wach wieder aus dem Wasser schiesst, die wohlige Wärme der Nacht empfangend. Vielleicht ist es das darauffolgende Delirium, das mich glauben lässt, ich wär in Schweden und könnte mich nun in einen Berg Pelze legen und ca. 12 Stunden darin herumwälzen, von mir aus total laut schnarchend.
Doch eigentlich wollte ich ja von freudigem Wiedersehen schreiben: Kurz vor unserem Aufbruch zum See treffen wir das obig erwähnte Ehepaar wieder, gleich neben dem Hauptbahnhof. Mir fallen schier die Augen aus dem Kopf und ich werde das wohl so schnell nicht vergessen.
Vielleicht sollte ich von nun an allen Leuten sagen, dass ich sie nie wiedersehen werde, nur um das Schicksal so richtig herauszufordern...?
Montag, 3. September 2007
restorm.com
Nach 26 Stunden, einer durchwachten und wild durchgeabeiteten Nacht war klar: Wir würden es nicht pünktlich schaffen. Irgendwie enttäuscht, auch wenn es sich schon länger abgezeichnet hatte.
Aber es war super, trotzdem! :)
Noch eine Woche… Dann dazu mehr.
P.S: Ok, nein, Korrektur, es war scheisse. Enttäuschung pur.
P.P.S: Nur nicht aufgeben...
Aber es war super, trotzdem! :)
Noch eine Woche… Dann dazu mehr.
P.S: Ok, nein, Korrektur, es war scheisse. Enttäuschung pur.
P.P.S: Nur nicht aufgeben...
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